Mittwoch, 30. Januar 2019

Flensburger Oberbürgermeisterin am 05.02.2019 in Osnabrück zum Thema Grundeinkommen

Am 05.02.2019 befindet sich die Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange in Osnabrück und hält auf Einladung der Initiative Grundeinkommen Osnabrück e.V. und der Jusos Osnabrück um 15.30 Uhr im Spitzboden der Lagerhalle, Rolandsmauer 26, 49074 Osnabrück einen Vortrag zum Thema "Das Bedingungslose Grundeinkommen - ein Weg in die Zukunft oder ein Weg in die Irre?".

Für viele ist die Flensburger Oberbürgermeisterin vermutlich durch ihre überraschende Kandidatur für den SPD-Parteivorsitz im letzten Jahr bekannt geworden. Für Simone Lange ist die Diskussion um das sogenannte "bedingungslose Grundeinkommen" eine Herzensangelegenheit und sie setzt sich aktiv für das Thema BGE ein; so auch in ihrem neuen Buch "Sozialdemokratie wagen!". Gemeinsam mit Simone wollen wir diskutieren, debattieren und schauen, welche Auswirkungen die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommen für unsere städtische und ländliche Gesellschaft haben könnte.

Um 19.00 Uhr hält Simone Lange einen zweiten Vortrag in der Katholische LandvolkHochschule Oesede, Gartbrink 5, 49124 Georgsmarienhütte. Die Fokusfrage für diesen Abend lautet: Was kann das Bedingungslose Grundeinkommen für die ländlichen Räume und für unsere Handwerksbetriebe und landwirtschaftlichen Familienbetriebe bedeuten?

Ausrichter der Veranstaltungen sind: Initiative Grundeinkommen Osnabrück e.V., Katholische Landvolkhochschule Oesede (Dorfakademie), Jusos Osnabrück, Junge Union Wallenhorst sowie Bündnis 90/Die Grünen.



Mittwoch, 16. Januar 2019

Diskussion

In diesem BlogPost möchten wir in loser Reihenfolge verschiedene Texte auflisten und zur Diskussion stellen, die aus unserer Sicht zentrale Fragen zum bedingungslosen Grundeinkommen berühren, aufwerfen und/oder beantworten. Es ist dies der Versuch, auf diese Weise einen bescheidenen Beitrag zur Meinungsbildung interessierter Mitbürger/innen zu leisten.




[→] (neu) Indien plant das größte Experiment mit einem Grundeinkommen in seiner Geschichte
Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein international vielfach debattiertes Thema. Nun plant ein indisches Bundesland im Süden des Himalaya ein weltweit einzigartiges Experiment: Alle 600.000 Einwohner des Bundeslandes Sikkim sollen ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten. Die dort regierende Partei, die Sikkim Democratic Front (SDF), nimmt das Grundeinkommen für die anstehenden Wahlen in ihr Wahlprogramm auf. 2022 soll die Bevölkerung dann erstmals ihren Grundbetrag erhalten. ...
Alexandra Hilpert, businessinsider.de, 23.01.2019

[→] (neu) Wie ein sozialdemokratisches Grundeinkommen aussehen könnte
 Ein Grundeikommen würde nicht nur Existenz absichern, sondern auch ein gewisses Maß an Teilhabe sicherstellen, meinen die Jusos Pinneberg.
1000 Euro pro Monat für Erwachsene, für Kinder die Hälfte: Die SPD sollte die notwendige Reform des Sozialstaats mit der Einführung eines Grundeinkommens verbinden, meinen die Jusos aus Pinneberg. Sie haben ein Konzept für ein sozialdemokratisches Grundeinkommen entwickelt – als eine Art „negative Einkommenssteuer“.
Maximilian Krause, vorwaerts.de, 23. Januar 2019

[→] (neu) «Die Mittelschicht wird verschwinden»
Werden Maschinen unsere Jobs vernichten? Starökonom Lord Adair Turner spricht vor seinem WEF-Besuch über die Folgen des Roboterkapitalismus.
derbund.ch, 21.01.2019

[→] (neu) Debatte Grundeinkommen : Umdenken lohnt sich
Ein Grundeinkommen würde Prekäre entlasten, Unternehmen könnten Kosten abbauen. Doch vor allem die Demokratie braucht die Umverteilung. Die Debatte über ein Grundeinkommen hat in den letzten Wochen die Politik erfasst. Robert Habeck machte einen Aufschlag, Andrea Nahles zog nach. Bereits letztes Jahr hatten Multiplikatoren wie Richard David Precht und Ranga Yogeshwar das Thema salonfähig gemacht. Und auch im Vertrag der Jamaika-Koalition in Schleswig-Holstein ist das Wort „Grundeinkommen“ zu lesen, und beim Debattencamp der SPD in Berlin Anfang November wurde das Thema heiß diskutiert. Es geht dabei um eine Neuaufstellung der sozialen Sicherungssysteme im heraufdämmernden Zeitalter der Digitalisierung. Also: Wovor haben diejenigen Angst, die ein Grundeinkommen ablehnen? Doch nicht etwa vor der gewonnenen Freiheit des einzelnen Menschen oder vor der neu gewonnenen Innovativkraft von Unternehmen?
Arfst Wagner, taz.de, 21.01.2019

[→] (neu) Bedingungsloses Grundeinkommen : Erwerbsarbeit schließt Menschlichkeit aus
Sandra Stoffers, lokalkompass.de, 21.01.2019

[→] (neu) 6,56 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen
Knapp 2,19 Millionen Arbeitslose gab es im November 2018. Doch mit rund 6,56 Millionen lebten dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter knapp zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik. ...
o-ton-arbeitsmarkt.de, 31. Januar 2019

[→] (neu) Gibt Götz Werner das Grundeinkommen auf?
Götz Werner, die Galionsfigur der BGE-Bewegung hat heimlich, still und leise Grundeinkommens-Website geschlossen Hätte der "Broken Link Checker" auf der Webseite "BGE Vergleich" nicht automatisch festgestellt, dass der Link auf unternimm-die-zukunft.de nicht mehr funktioniert, hätte es wohl erst einmal niemand bemerkt. Der letzte Snapshot im Web Archive stammt vom 26.11.2018 und zeigte keinerlei Ankündigung, dass die Website eingestellt werden soll. ...
Jörg Gastmann, heise.de, 28. Januar 2019
→ s.a.: BGE / Bedingungsloses Grundeinkommen : Das Steuerspar-BGE
Das BGE (bedingungsloses Grundeinkommen) wird schon viel zu lange „gedacht“. Es wird schon seit einem halben Jahrtausend „gedacht“. 1516 war Thomas Morus mit seinem Roman „Utopia“ der erste, der ein Grundeinkommen anregte. Es hat nun den Punkt erreicht, an dem es endlich konkret werden muss. Und zwar mit überzeugenden Modellen, die problemlösend, umsetzbar, finanzierbar und mehrheitsfähig sind. Davon sind bisherige Modelle weit entfernt. ...
Jörg Gastmann, economy4mankind.org

[→] (neu) CO2-Dividende als Kopfpauschale
Die Lösung des Gordischen Knotens, wie sich klimaschädliches Verhalten gerecht steuern ließe
Massive Schritte zur Rettung des Weltklimas einleiten und dabei die Masse der Bevölkerung als Unterstützer gewinnen - für Politiker und Ökonomen weltweit ein scheinbar unauflöslicher Widerspruch.
Der Ausweg: klimaschädlichen Verbrauch viel stärker belasten, aber zeitgleich die Einnahmen direkt und pro Kopf an die Bevölkerung auszahlen. ...
Klaus Willemsen, heise.de, 26. Januar 2019
→ s.a.: Kohlenstoffdividenden – Einkommen aus Umweltschutz-Abgaben
Die Welt ist sich weitgehend einig: Nur eine deutlich steigende Verteuerung des CO2-Verbrauchs wird einschneidende Verhaltensänderungen bringen und so die Rettung des Weltklimas, wie wir es heute kennen, noch möglich machen. Zwei entscheidende Argumente sprechen bisher allerdings gegen rasche, wirksame Entscheidungen und verhindern einen weltweiten Durchbruch. Hohe CO2-Abgaben belasten die Wirtschaft, verringern die Profite mächtiger Akteure und bedrohen traditionelle Arbeitsplätze. Gleichzeitig belasten hohe CO2-Kosten vor allem Menschen mit geringem Einkommen unverhältnismäßig stark und damit gerade jene, deren aktiver Anteil an der Umweltzerstörung eher gering ist. Sie fühlen sich durch steigende Energiekosten mitunter in ihrer Existenz bedroht. ...
K.W.Willemsen, inwo.de, 24.01.2019

[→] (neu) Aktienrückkäufe – Investitionen ohne Mehrwert als Ausdruck einer „finanzialisierten“ Wirtschaft
Weltweit agierende Konzerne wie Apple zahlen sowohl in den USA als auch in der EU kaum Steuern und erzielen Rekordgewinne in Milliardenhöhe. Benutzt wird das Geld jedoch zu immer größeren Teilen nicht für realwirtschaftliche Investitionen, sondern für den Aufkauf der eigenen Aktien an der Börse. Und Apple ist kein Einzelfall, auch in Deutschland greift diese bis 1997 verbotene Praxis immer weiter um sich. Thomas Trares hat sich für die NachDenkSeiten mit dem Phänomen „Aktienrückkäufe“ beschäftigt. ...
Thomas Trares, nachdenkseiten.de, 15. Januar 2019

[→] Arbeit über alles?
David Graeber über "Bullshit Jobs", einen Kapitalismus, in dem unnötige - und sogar schädliche - Arbeit bezahlt wird, und das kurdische Rojava als eines der größten demokratischen Experimente
Frank Augustin und Wolfram Bernhardt, heise.de, 08. Januar 2019


[→] Auf dem Weg in die Kleptokratie
Dass wir in einer Plutokratie leben, die hinter einer demokratischen Fassade von wenigen Ultra-Reichen regiert wird, ist zwar keine neue Erkenntnis, wird aber dieser Tage mal wieder sehr deutlich. Die Aufdeckung des “Cum-Ex-Betrugs, bei dem den Steuerzahlern über 30 Milliarden Euro gestohlen wurden, spielt allenfalls in Kurzmeldungen ein Rolle, wenn aber der Kandidat für den CDU-Vorsitz, F.Merz, den Furz lässt, dass das Asylrecht geändert werden müsste, ist das ein Thema für alle Titelseiten und Talkshows. ...
Mathias Broeckers, broeckers.com, 25/11/2018

[→] "Die Arbeitsmärkte waren in Deutschland noch nie in einem so schlechten Zustand"
Der Ökonom Heinz-Josef Bontrup über geschönte Arbeitslosenzahlen, die Folgen der Digitalisierung und ein bedingungsloses Grundeinkommen
Herr Bontrup, "Es läuft - Deutschland nähert sich der Vollbeschäftigung" textete die Frankfurter Allgemeine noch im Juni 2018. Und Sie werden seit Jahren nicht müde, von Massenarbeitslosigkeit zu sprechen. Können Sie diesen Widerspruch aufklären?
Joachim Paul, telepolis.de, 18. Dezember 2018

[→] Armutsbericht mit Rekordhoch : 13,7 Millionen Deutsche unterhalb der Armutsschwelle
Trotz blendender Wirtschaftsdaten kann in Deutschland keine Rede von allgemeinem Wohlstand sein. Dies belegt der neue Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbands. Seit der Jahrtausendwende steigt die Anzahl der von Armut betroffenen Menschen kontinuierlich. ...
deutsch.rt.com, 14.12.2018
→ s.a.: https://www.der-paritaetische.de/armutsbericht

[→] Die Hartz-IV-Keule
Nicht nur das Verelendungsprogramm selbst, auch der Widerstand hiergegen gehört hinterfragt. Anderthalb Jahrzehnte nach der Einführung der Agenda 2010 debattiert die Politik über Hartz-IV-Sanktionen. Teile der SPD wollen die Hungerstrafen gegen Lohnabhängige, die sich nicht zu jedem Preis ausbeuten lassen wollen oder nur ungehorsam sind, abmildern. Grünen-Chef Robert Habeck plädiert für eine sanktionsfreie Garantiesicherung. Die Linkspartei, die schon immer gegen das repressive Hartz-IV-System war, erhält endlich Gehör. Befürworter des Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) jubilieren. ...
Susan Bonath, rubikon.news, 01. Dezember 2018

[→] In Insektenkolonien ist die Hälfte der Bevölkerung "arbeitslos"
Offenbar unterhalten Insektenvölker eine große "Reservearmee", die bei Krisen einspringt, um das Überleben des Staates sicherzustellen
Soziale Insekten wie Ameisen oder Bienen gelten gerne als fleißig. Sie sind kollektive, durch Selbstorganisation geleitete, offenbar höchst effiziente Organismen, in der die Individuen arbeitsteilig organisiert sind. Biologen von der University of Arizona haben nun aber festgestellt, dass ein großer Teil der Ameisen in einer Kolonie faulenzt und keiner Tätigkeit nachgeht. Gibt es also in Insektenkolonien eine Schmarotzerklasse, die im "anstrengungslosen Wohlstand" lebt und es sich auf Kosten der Arbeitenden gut gehen lässt?
Florian Rötzer, telepolis.de, 05. Juni 2018

[→] Moderne Sklaverei : Hartz IV zielt auf die Unterwerfung aller Lohnabhängigen
Hartz IV bedeutet nicht Armut, sondern sei die Antwort unserer Solidargemeinschaft auf Armut. Diese Aussage des neu ernannten Gesundheitsministers Jens Spahn schlug tüchtige Wellen in Politik und Medienlandschaft. Unterbelichtet bleibt, dass Hartz IV nicht nur den Betroffenen schadet und mit seinem Worst-Case-Szenario, dem kompletten Entzug der sozialen Leistungen, neben schrecklichem Elend auch eine Drohkulisse schafft, sondern es auch unserem grundgesetzlich verfügten sozialen Rechtsstaat deutlich widerspricht. Hartz IV ist die Antwort auf Armut und zwar die falsche. Etliche Initiativen lassen sich den schleichenden Abbau des demokratischen Rechtsstaates nicht länger gefallen. ...
Diana Aman, rubikon.news, 24.03.2018

[→] Das Grundeinkommen ist kein „No-Brainer“
Ich schätze ja sowohl Tilo Jung als auch Fefe ungemein. Umso mehr war ich dann doch verwundert, dass beide in einem ansonsten auch sehr interessanten Interview am Rande des letzten CCC in Leipzig das bedingungslose Grundeinkommen derart unkritisch betrachteten. Fefe rang sich sogar zu der Aussage durch, das Grundeinkommen sei doch eigentlich ein „No-Brainer“. Nun beschäftigen wir von den NachDenkSeiten uns ja schon länger kritisch mit dem Thema und wissen, dass dies keineswegs der Fall ist und auch prominente Ökonomen wie Heiner Flassbeck oder der Politikwissenschaftler und Armutsforscher Christoph Butterwegge lehnen ein Grundeinkommen kategorisch ab. Thilo und Fefe sind ja auch keine Einzelfälle. Immer wieder trifft man auf jüngere, meist technikaffine Menschen, die ähnlich denken und das Grundeinkommen als alternativlos betrachten. Vielleicht ist es Zeit, die Debatte kritisch neu zu beleben? Denn ein „No-Brainer“ ist das Grundeinkommen ganz sicher nicht. ...
Jens Berger, nachdenkseiten.de, 5. Januar 2018


[→] Feudalismus 4.0 : Was Google, Amazon und Co. mit der Finanzkrise zu tun haben und warum uns die Digitalisierung nicht in ein postkapitalistisches Paradies führen wird
Der Aufstieg von „Big Tech“ – also der Erfolg datenintensiver Plattformunternehmen meist mit Sitz in Nordamerika, zunehmend auch in China – hat zu einem interessanten Zeitpunkt stattgefunden. Die meisten Beobachter haben nicht bemerkt, dass sich der kometenhafte Aufstieg dieser Konzerne zumindest zeitweilig mit der beginnenden, immer noch nicht abgeschlossenen Erholung von der globalen Finanzkrise überschnitt.
Das dürfte kaum Zufall sein. Der Aufstieg von Big Tech liegt tatsächlich zum Teil in der Tatsache begründet, dass viele dieser Plattformen all jenen, die unter der Krise zu leiden haben – ob Institutionen oder einzelnen Bürgern –, dabei geholfen haben, ihre Haushalte beziehungsweise Einkommen um neue Einnahmequellen zu ergänzen und ihre Ausgaben radikal zu senken. ....
Evgeny Morozov | freitag.de, Ausgabe 49/2017

[→] Bedingungsloses Grundeinkommen : „Dass in unserer Überflussgesellschaft Existenzangst herrscht, ist unmenschlich“
Seit Roboter und Algorithmen Arbeitsplätze einnehmen, wird der Ruf nach einem bedingungslosen Grundeinkommen lauter. Doch wie soll das finanziert werden und welche Perspektiven hat das Modell in Deutschland? Ein Gespräch mit Philip Kovce.
ingenieur.de, 12.07.2017

[→] Die Freiheit geb ich Dir
Warum wir ein bedingungsloses Grundeinkommen brauchen.
„Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist eine revolutionäre Lösung, ohne dass Blut fließen muss.“ ...
Guy Standing, ipg-journal.de, 26.01.2017


[→] Die Wirtschaft freundet sich mit dem Grundeinkommen an
Die Digitalisierung der Wirtschaft wird in den kommenden Jahren mindestens 1,5 Millionen Jobs kosten, schätzt die Bundesagentur für Arbeit in einer aktuellen Studie. Auch wenn an anderer Stelle ähnlich viele neue Jobs entstehen sollen, sind die Folgen absehbar: Verunsicherung, Zukunftsangst, finanzielle Einbußen – zumindest bei den direkt Betroffenen. Kann ein bedingungsloses Grundeinkommen die Verwerfungen, die durch den erzwungenen Wandel entstehen, abfedern?
Karsten Lemm, businessinsider.de, 21.11.2016

[→] Vier Jahrzehnte nach Dauphin : Ontario liebäugelt mit Grundeinkommen
In einer Stadt in Kanada erblühte einst das Leben. Es gab weniger psychisch Kranke und mehr Teenager, die die Highschool abschlossen. Dauphin war die "Stadt ohne Armut". Jetzt will eine ganze Provinz das Grundeinkommmen testen.
Diana Sierpinski, n-tv.de, 12. März 2016

[→] Bedingungsloses Grundeinkommen : Geld für wirkliche Freiheit 
Ungezügelter Neoliberalismus hat die Idee der Freiheit in Verruf gebracht. Der Kampf für ein bedingungsloses Grundeinkommen könnte den Liberalismus aus der Krise führen. ...
Timo Reuter, zeit.de, 2. Februar 2016

[→] Eine radikale Geldreform: Das Aktiengeld
Es gibt mehrere Vorschläge, wie unser Geldsystem radikal verändert werden könnte. Beispiele sind die Rückkehr zum Edelmetallgeld oder die Beschränkung der Geldschöpfung („Vollgeld“). Wir holen eine völlig andere, äußerst originelle Idee aus der Versenkung: Das Aktiengeld des Frankfurter Ökonomen Wolfram Engels. Und damit schaffen wir unter anderem den Zins ab. ...
Gerald Braunberger, blogs.faz.net, 8. Juli 2015

[→] Macht Geld faul? Ein Internetprojekt entfacht die Debatte über das bedingungslose Grundeinkommen neu.
Verena Friederike Hasel, zeit.de, 27.02.2015

[→] "Das Rechtsstaatsprinzip bröckelt gewaltig". Reinhard Jellen spricht mit Jürgen Roth über dubiose Justiz- und Staatspraktiken in Deutschland: In seinem Buch Spinnennetz der Macht beschreibt Jürgen Roth Deutschland als ein Land, das immer mehr in die Fänge einer skrupellosen Machtelite gerät, welche die staatlichen Apparate für ihre eigenen Zwecke einspannt. Ein Gespräch mit einem der letzten Recken des investigativen Journalismus.
telepolis.de, 08.04.2013

[→] 2000 Euro für's Nichtstun? In der Schweiz gibt es bald eine Volksabstimmung zum bedingungslosen Grundeinkommen. Aber auch in anderen Ländern wird darüber immer öfter diskutiert.
telepolis.de, 24.03.2013

[→] Eine neue Form prekarisierter Arbeitnehmer. Die erste umfassende Studie zur Situation von studentischen Hilfskräften und Mitarbeitern entdeckt neue Lerntypen für den Arbeitsmarkt der Zukunft. Ein Gespräch mit Autor Christian Schneickert: Rund 400.000 studentische Hilfskräfte und Mitarbeiter sind an deutschen Hochschulen beschäftigt und übernehmen hier wichtige Aufgaben in unterschiedlichsten Bereichen. Des Geldes wegen, versteht sich, aber sicher auch, um die eigene (wissenschaftliche) Karriere von Beginn an in die richtigen Bahnen zu lenken. Dass dieser Plan aufgeht, darf nach einer aktuellen Analyse bezweifelt werden. ...
telepolis.de, 20.03.2013

[→] Reinhard Jellen befragt Helga Spindler über Hartz IV.
Teil 1 "Der Staat verzerrt den gesamten Arbeitsmarkt", telepolis, 22.10.2012
Teil 2 "Eine Erpressungsmaschine"
telepolis.de, 24.10.2012

[→] Ingo Schulze: Gegen die marktkonforme Demokratie – für demokratiekonforme Märkte, Dresdner Rede, Februar 2012 ...

[→] Weltweit werden Vermögen in Höhe von 16,7 Billionen Euro in Steueroasen gebunkert. Britisches Tax Justice Network: die Ungleichheit zwischen Armen und Reichen ist größer als bisher angenommen, Staatsschulden könnten mit Schließung von Gesetzeslücken erheblich abgebaut werden ...
telepolis.de, 22.07.2012

[→] Krise des Kapitalismus, von Tomasz Konicz, telepolis.de
1. Ist es schon zu spät? Kann ein katastrophaler Zusammenbruch der Eurozone noch abgewendet werden - und was müsste dahingehend unternommen werden? 15.06.2012
2. Wer ist schuld am Krisenausbruch? Niemand trägt die Schuld an der Krise. 26.06.2012
3. Europa als Krisenzentrum. In der am Abgrund taumelnden Eurozone spiegeln sich die systemischen Widersprüche des kollabierenden kapitalistischen Weltsystems. 05.07.2012
4. Demokratie in der Krise. Die derzeitige Krisis enthüllt den ambivalenten Charakter bürgerlicher Demokratie. 16.07.2012
5. Die extremistische Gesellschaft. In der gegenwärtigen Systemkrise gelangt der barbarische Kern kapitalistischer Vergesellschaftung zur vollen Entfaltung. 31.07.2012

[→] Oligarchie der Finanz : Der Krieg der Banken gegen das Volk
Es gibt einen Weg, wie der Euro gerettet werden kann: Man muss nur der Europäischen Zentralbank erlauben, das zu tun, wofür Notenbanken gegründet worden sind: Geld drucken.
Michael Hudson, faz.net, 03.12.2011

[→] John le Carré: Goethe ginge heute auf die Barrikaden
Einer der berühmtesten Schriftsteller englischer Sprache unterhält eine Art Liebesbeziehung zur deutschen Sprache. Hier erzählt er, wie es dazu kam und warum auf seinem Rasierpinsel ein „Faust“-Zitat prangt und was mit der britischen Krankheit auf ganz Europa zukommt.
faz.net, 29. August 2011

[→] Paul Kirchhof im F.A.S.-Gespräch : „Wir verteilen von Arm zu Reich“,
Als Verfassungsrichter hat Paul Kirchhof zwölf Jahre lang am Steuerrecht herumgeschraubt. Am Ende stand die Erkenntnis: Wir brauchen ein neues Auto. Das hat er selbst gebaut. Ob es jemals fahren wird, hängt vom Mut der Politiker ab.
faz.net, 22. August 2011

[→] Bürgerliche Werte. Frank Schirrmacher : „Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat
Im bürgerlichen Lager werden die Zweifel immer größer, ob man richtig gelegen hat, ein ganzes Leben lang. Gerade zeigt sich in Echtzeit, dass die Annahmen der größten Gegner zuzutreffen scheinen. ...
faz.net, 15.08.11

[→] Berliner Sozialskandal : Maserati Biturbo mit Hartz-IV-Zylinder, faz.net, 25.03.2010
→ s.a. Berliner Treberhilfe : Hol schon mal den Maserati, Tagesspiegel, 22.12.2008

[→] Psychische Krankheiten : Manche Jobs machen einfach krank, stern, 23.03.2010
→ s.a. Burnout-Syndrom : Erschöpft, ausgebrannt, arbeitsmüde, faz.net, 08.03.2010

[→] Welche Wege führen aus der Krise?, telepolis, 27.02.2010

[→] Reinhard Jellen spricht mit dem Soziologen Hans Jürgen Krysmanski über globale und nationale Macht- und Funktionseliten.
* Wer die Fäden zieht, telepolis, 29.12.2009 ( Teil 1)
* Über die Identität der Gläubiger des Schuldners Staat wird nie gesprochen, telepolis, 30.12.2009 (Teil 2)
→ s.a. Richistan - Sozialstruktur des Superreichtums
→ s.a. The Wealth Report. Robert Frank looks at the lives and culture of the wealthy.

[→] Der Terminator in der Zwangsjacke, faz, 10.12.2009. (Über die Unheilige Allianz aus Lobbyismus und Direkter Demokratie.)

[→] Die letzte Chance der Union, faz, 29.11.2009. (Anmerkungen von Volker Zastrow zum Wechsel an der Spitze des Arbeitsministeriums.)

[→] Majji-MAjji - Grundeinkommen mal anders rum, Zeit-Leserartikel, 24.08.2009

[→] Streitgespräch über bedinungsloses Grundeinkommen (mp3). Über ein bedingungsloses Grundeinkommen streiten Prof.Dr. Christoph Butterwegge, Leiter Abteilung für Politikwissenschaft, Uni Köln, und Prof. Götz Werner, Gründer und Chef der Drogeriemarktkette dm. Die Fragen stellt Oliver Rehlinger. Inforadio, 21.08.2009

[→] Höhere Mehrwertsteuer ja; aber mit überfälligem Freibetrag, IEP-Institut Karlsruhe, 29.06.2009

[→] Bedingungsloses Grundeinkommen und Geldsystem. Ein Aufsatz von Henning Frost, 6/2009

[→] Grundeinkommens-Petition verbreitet sich wie ein Lauffeuer, Von Daniel Häni und Enno Schmidt, Das Info3 Blogland, 22.01.2009

[→] Als das Geld vom Himmel fiel, brand eins Online, 6/2008 (In einem Dorf in Namibia gibt es ein einzigartiges soziales Experiment: Jeder Einwohner bekommt dort ein bedingungsloses Grundeinkommen.)
→ siehe auch:
* Im Dorf der Zukunft, Spiegel, 33/2009, S.48-52 (über das BGE-Experiment in Namibia) (pdf)
* ARD Morgenmagazin: Grundgehalt in Namibia, 12.06.2009
* Entwicklungsexperten fordern Grundeinkommen für alle in Namibia, epd-West
* Bedingungsloses Grundeinkommen hilft den Menschen wieder auf die Beine, epo.de, 6. März 2009

[→] Interview mit Michael Opielka: Wie sozial kann eine Gesellschaft sein?, in “a tempo”, 02/2008. Das Interview als pdf-Datei. (Im Interview ermutigt der Grundeinkommenspionier Prof. Dr. Michael Opielka zur Neuerfindung des Sozialstaats: “Aus meiner Sicht trägt Deutschland – unter Bismarck das Geburtsland des Sozialstaats – eine besondere Verantwortung dafür, den Sozialstaat in ein neues Modell zu entwickeln. Durch Einführung des Grundeinkommens wird die Gesellschaft sozialer, weil sie dem Einzelnen mehr Freiheit garantiert. Der Rest der Welt wird uns dabei aufmerksam beobachten.”)

[→] “Integration statt Ausstieg”. Gastbeitrag von Julian Nida-Rümelin in fr-online vom 05.06.08 und eine zugespitzt-entlarvende Zusammenfassung dieses Beitrags von Lukas.

[→] “Latte Macchiato-These von der Initiatve Grundeinkommen in Basel. (Anhand einer Grafik werden die fiskalischen Auswirkungen der Gewährung eines Grundeinkommens bei gleichzeitiger Anhebung der Mehrwersteuer illustriert).

[→] Wolf Lotter: „Der Lohn der Angst“, brand eins, 07.07.2005

[→] Interview mit US-Ökonom Jeremy Rifkin: „Langfristig wird die Arbeit verschwinden“, stz, 29.04.2005



Literatur

[→] Erich Fromm: "Haben oder Sein", 1976

[→] Thomas Morus: "Utopia", 1516


Filme

[→] "Kulturimpuls Grundeinkommen", ein Film-Essay von Daniel Häni und Enno Schmidt. (Der Film kann komplett aus dem Netz heruntergeladen werden. Sogar Cover, Booklet und Filmplakat sind verfügbar.)

[→] "Wie funktioniert Geld?" Dieser - von seinem Schöpfer Max von Bock als Satire bezeichnete - Informationsfilm entstand im Juli 2005 im Rahmen seiner Diplomarbeit und erklärt auf anschauliche Weise die Struktur und Wirkungsweise "unserer" Geldwirtschaft.